Auf der diesjährigen, turnusmäßig stattfindenden Mitgliederversammlung der dbb jugend sh haben die Delegierten der Mitgliedsgewerkschaften neben Beschlüssen zur Verbandsarbeit ein aktuelles Thema bearbeitet: Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
Im Fokus stand ein neu eingebrachtes Diskussionspapier zur Gewaltprävention und zum Schutz der Beschäftigten. Die Delegierten machten deutlich, dass verbale und körperliche Übergriffe im Dienstalltag kein hinnehmbares Berufsrisiko darstellen. In der engagierten Diskussion wurde gefordert, dass Sicherheitskonzepte in den Dienststellen kontinuierlich verschärft, technische Schutzmaßnahmen ausgebaut und Angriffe konsequent strafrechtlich verfolgt werden müssen. Die Jugendorganisation unterstrich, dass ein starker öffentlicher Dienst zwingend auch den spürbaren Rückhalt durch die Politik benötigt.