18. April 2026
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Fachtag: Zukunft gemeinsam gestalten

Weiterentwicklung des Ehrenamts in Schleswig-Holstein

Am 17. April fand der Fachtag „Ubuntu“ mit einem offenen Austausch über die Weiterentwicklung des Ehrenamts in Schleswig-Holstein – insbesondere mit Blick auf Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung statt. So wurden Möglichkeiten, das Ehrenamt inklusiver zu gestalten sowie bestehende Herausforderungen wie Sprachbarrieren und Zugangshemmnisse mit den Podiumsgästen diskutiert.

Bei der Podiumsdiskussion war auch die dbb jugend aktiv vertreten: Sarah und Daniel Peetz aus dem dbb Jugendvorstand nahmen an der Podiumsdiskussion teil und vertraten die Positionen des Jugendverbandes zum Thema. 

Inhaltlich stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie Ehrenamt in Schleswig-Holstein so organisiert werden kann, dass sich mehr Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung beteiligen können. Dabei wurde unter anderem diskutiert, wie Ehrenamt in verschiedenen Herkunftsländern strukturiert ist, welche gesellschaftliche Rolle es dort spielt und welches Ansehen es genießt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den bisherigen Erfahrungen von Organisationen in Schleswig-Holstein im Umgang mit Ehrenamtlichen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Dabei wurden sowohl positive Entwicklungen als auch bestehende Hemmnisse beim Zugang zu Vereinen und Organisationen angesprochen. Insbesondere wurde deutlich, dass Unsicherheiten, Sprachbarrieren und fehlende niedrigschwellige Zugänge weiterhin eine Rolle spielen.

Als mögliche Lösungsansätze wurden erste Schritte des Zusammenkommens besprochen. Unter anderem wurden die Positionspapiere der dbb jugend Schleswig-Holstein von Daniel und Sarah Peetz vorgestellt und im Anschluss sowohl im Podium als auch unter Einbeziehung des Publikums gemeinsam diskutiert. Daraus ergaben sich verschiedene Ansatzpunkte, wie etwa gemeinsame Veranstaltungen, niedrigschwellige Kennenlerntreffen sowie eine stärkere politische und organisatorische Zusammenarbeit zwischen bestehenden Strukturen und neuen Zielgruppen. Insgesamt lieferte die Veranstaltung wichtige Impulse für ein vielfältigeres und zugänglicheres Ehrenamt.