Vorbereitung der Länder-Einkommensrunde:
Alarmstimmung bei der dbb Regionalkonferenz Nord
Foto: Friedhelm Windmüller Repräsentanten des dbb sh und seiner Mitgliedsorganisationen bei der dbb Regionalkonferenz Nord
Während der Diskussion über mögliche Forderungen für die Einkommensrunde der Länder im Rahmen der dbb Regionalkonferenz Nord gab es Alarm. Verantwortlich war zwar der Bundeswarntag - aber die Landesbeschäftigten sind ohnehin in Alarmstimmung: Ausgelöst durch Probleme bei der Nachwuchsgewinnung und einem nach dem TVöD-Abschluss verschärfter Einkommensrückstand. Beim TV-L und in der Folge bei der Besoldung muss nachgelegt werden.
Der dbb schleswig-holstein und seine betroffenen Mitgliedsorganisationen haben gemeinsam mit den weiteren nördlichen dbb Landesbünden die Vorbereitung der Einkommensrunde für die Länder eingeläutet. Auf der dbb Regionalkonferenz Nord in Hamburg wurde die Ausgangslage vorgestellt, mögliche Forderungen wurden diskutiert. Zu diesem Zweck war dbb Tarifvorstand Andreas Hemsing vor Ort.
Es wurde deutlich, dass die Orientierung am Tarifabschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen ein Kernbestand der Erwartungshaltung ist. Aber auch im Bereich Eingruppierung, Entlastung und Zulagen wurden berechtigte Wünsche eingebracht und diskutiert.
Der dbb und seine Fachgewerkschaften werden die Zusammentragung von Vorstellungen ausgehend von der Mitgliederbasis fortsetzen und präzisieren, um gut vorbereitet zu sein auf die offizielle Beschusfassung am 17. November. Sichtbarer Zusammenhalt ist gefragt, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.